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Lungenfachärzte : Tür 1 Erdgeschoss
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Lungenspezifische Leistungen

Atmen im FokusDie Patientenschulung ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlung und oftmals entscheidend für den Erfolg bei chronischen Erkrankungen, insbesonders auch bei Asthma und COPD. In der Atemschule lernen Patienten nicht nur etwas über die Erkrankung, sie werden vor allem zur aktiven Teilnahme an der Behandlung motiviert! Einmal gehört, gesehen und verstanden, verbessert die Einstellung zu Asthma und COPD und somit die Therapie.

Rauchen tötet

Von heute auf morgen aufhören - viele Raucher wünschen sich das. Eine wirkliche Chance besteht aber nur für diejenigen, die einen starken Willen haben. Die meisten Raucher versuchen, ihre Nikotinsucht mit diversen Hausmitteln zu bekämpfen oder hören zu einem selbst gewählten Zeitpunkt von heute auf morgen einfach auf. Ohne zusätzliche Unterstützung haben diese Methoden jedoch hohe Rückfallraten.

Welche Hilfsmittel gibt es und für wen sind sie geeignet?

Wir helfen Ihnen gerne! Besuchen Sie unsere Praxis und erfahren Sie selbst, dass es möglich ist, dem Rauch zu entsagen. Wir analysieren in individuellen Einzelgesprächen Ihr Suchtverhalten und kombinieren bei individuell abgestimmten Einzelterminen Gesprächstherapie, angewandte Psychologie, Akupunktur Hypnose und medikamentöse Therapie. Bei entsprechender Mitarbeit des Entwöhnungswilligen ist ein dauerhafter Erfolg nach 3 bis 4 Sitzungen gewährleistet.

Viele Raucher haben mindestens einen missglückten Versuch hinter sich und nicht jede Methode ist für jeden geeignet. Hier die häufigsten Methoden zur Raucherentwöhnung:

  • Ersatzpräparate
    Über Nikotinpflaster oder Nikotinkaugummis wird dem rauchfreien Körper dosiert Nikotin zugeführt. Es soll ein dauerhaft niedriger und ausreichender Nikotinspiegel ohne Inhalation von Zigaretten und derer weiteren Schadstoffe (z.B. Teer) erzeugt werden. Dadurch machen Nikotinpräparate im Gegensatz zu Zigaretten nicht süchtig, da der sogenannte Nikotin-Kick (schnelles Ansteigen der Nikotinkonzentration im Körper) durch die stetige, langsame Zufuhr nicht erreicht wird. Somit soll das Rauchverlangen unter Kontrolle gehalten werden. Ziel ist es, die besonders am Anfang heftig ausgeprägten Entzugssymptome zu mildern. Die Erfolgsquote liegt bei etwa 15%.
  • Akupunktur
    Die Anti-Sucht-Akupunktur geht gezielt gegen die körperlichen Symptome der Raucherentwöhnung wie Appetit- und Gewichtszunahme, Nervosität oder Schlafstörungen vor. Für diese Therapie wird hauptsächlich eine beruhigende Akupunktur gewählt, bevorzugt am Ohr. meist werden Dauernadeln eingesetzt, die bis zu einer Woche im Körper bleiben können. Dadurch werden die Entzugssymptome gelindert, der Körper wird vegetativ gestärkt und die Suchtintensität sinkt. Gleichzeitig kann die bei der Raucherentwöhnung gefürchtete Gewichtszunahme verhindert werden. Die Erfolgsquote liegt hier zwischen 50 und 80%.
  • Reenergeetics
    Beim Rauchen nistet sich das Nikotin anstelle der "Glückshormone" Endorphine in den Nervenzellen ein und übernimmt leider deren Aufgabe: beruhigen, entspannen und Schmerz lindern. Damit verliert das Gehirn die Fähigkeit, regelmässig selbst Endorphine zu produzieren. Zentraler Bestandteil bei dieser neuen Methode ist die sogenannte Photonen- Akupunktur: dem Körper werden an verschiedenen Stellen durch die Haut kleine Lichtimpulse im Infrarot Bereich zugeführt, die wiederum die Produktion der Endorphine ankurbeln. Die Erfolgsquote ist noch unbekannt.
  • Anti Raucher Pille
    Seit April 2007 ist das Medikament Champix auf dem Markt, das kein Nikotin enthält, sondern mit dem Inhaltsstoff Varencilin die Entzugserscheinungen mildern soll. Die Tablette gibt es in unterschiedlich hoher Dosierung und ist verschreibungspflichtig. Vor Einnahme des Präparates soll unbedingt ein Arzt konsultiert werden, der auch die Neigung zu eventuellen Nebenwirkungen beurteilt. Bei alleiniger Anwendung dieses Präparates liegt die Erfolgsquote bei ca. 30 %.
  • Carr-Methode
    Die Bücher und Kurse des ehemaligen Managers (und inzwischen selbst verstorbenen) Allan Carr stehen sehr hoch im Kurs, wenn es um Raucherentwöhnung geht. Als ehemaliger Raucher fühlt sich Carr gut in die Gedanken und Wünsche von Rauchern ein, baut so Zweifel ab und Kraft auf. Dazu verzichtet er auf den moralisch erhobenen Zeigefinger und regt zu mehr Selbsthilfe und Selbsterkenntnis an. Die Erfolgsquote liegt bei etwa 50%.
  • Hypnose
    Wer der Hypnose ohne Skepsis gegenübertritt, hat grosse Erfolgsaussichten auf eine rauchfreie Zukunft. Ob der Hypnositeur die Aversionsmethode anwendet und dem Unterbewusstsein den Ekel vor der Zigarette oder dem entstehenden Rauch einimpft oder ob man die Kraft des Patienten stärkt, ist individuell ausgerichtet. Erfolgsquoten bis zu 30% sind bei dieser Methode beschrieben.
  • Nichtraucherkurse
    In Einzel-oder Gruppengesprächen werden Schlüsselsituationen analysiert (wann rauche ich?) und Alternativen gesucht (was kann ich stattdessen tun?). Ziel ist es, diese Situationen zu kontrollieren, die Einstellung des Nikotinabhängigen zu ändern und möglichen Rückfällen vorzubeugen. Meist wird das Führen eines Raucher Tagebuches empfohlen. Solche Therapien dauern meist mehrere Sitzungen, haben dafür aber auch äusserst hohe Erfogsaussichten.

In unserer Praxis haben wir die besten Erfahrungen mit Einzeltherapien, die individuell auf die speziellen Bedürfnisse des Patienten ausgerichtet werden. Die Kombination verschiedener Methoden hat sich bewährt.

Terminvereinbarung sind notwendig!

Was ist Tuberkulose?

Tuberkulose (kurz TBC) ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die am häufigsten die Lungen befällt. Sie führt die weltweite Statistik der tödlichen Infektionskrankheiten an (laut Schätzungen der WHO ca. 1,8 Millionen Tote pro Jahr). Bei uns wird sie heute am häufigsten durch das Mycobacterium tuberculosis verursacht. Die Anzahl der Neuinfektionen pro Jahr in Mitteleuropa war zumindest bis einschließlich 2016 rückläufig.

DurchleuchtungBesprechung der Röntgenbilder

Durchleuchtung und Lungenröntgen zählen zu den radiologischen Untersuchungsmethoden. Unter Durchleuchtung versteht man die kontinuierliche Betrachtung von Vorgängen im menschlichen Körper mittels Röntgenstrahlung. Durch die "Live-Bilder" können krankhafte Prozesse wie zum Beispiel Entzündungsherde oder Tumore leichter erkannt werden.
Durch radiologische Untersuchungen der Lunge können unter anderem die Struktur der Lunge und die Größe des Herzens beurteilt werden, Tumore, Zysten und Hernien erkannt werden oder auch Verlaufskontrollen zB. nach Tbc (Tuberkulose) oder Lungenentzündungen durchgeführt werden.

 

Atemnot - in Ruhe und nach Anstrengung, HustenStechen im Brustkorb - nicht wenige Menschen leiden unter diesen Symptomen. Die Frage, die sich häufig stellt: soll ich damit zum praktischen Arzt oder gleich zum Lungenfacharzt? Ab wann ist der Besuch beim Facharzt anzuraten?

Aber auch einfache Kontrollen bei Nikotinkonsum oder bekannten Allergien macht Sinn.

Pricktest und Blutabnahme

 

Viele Menschen leiden an Allergien. Häufige Zeichen dafür sind gerötete und tränende Augen, häufiges Niesen, Jucken und Ausschläge sowie Atembeschwerden. Manche Unverträglichkeiten und Allergien sind nur lästig, andere können schwerwiegende Folgen haben, in jedem Fall ist eine Bestimmung der Art und Schwere der Allergie sinnvoll. Dies geschieht bei Allergietests, wie dem Pricktest (ein Hauttest, bei dem kleine Ritzer auf der Haut möglichen Allergenen ausgesetzt werden) oder In-vitro-Testverfahren, wo in einer Blutprobe IgE-Antikörper (Gesamt-IgE und allergen-spezifisch RAST-Klassen) nachgewiesen werden.

 

 

SpirometrieLungenfunktion und Sauerstoffsättigung sind wichtige Parameter Ihrer Lebensqualität und bieten eine einfache Möglichkeit zu überprüfen, ob Ihre Lunge richtig arbeitet, oder wo gegebenenfalls Probleme bestehen. Bei der Spirometrie werden Lungenvolumen und Luftflussgeschwindigkeiten gemessen. Damit können beispielsweise Verengungen der Bronchien durch Asthma oder COPD erkannt werden. Die Messung der Sauerstoffsättigung im Blut (durch einen Fingerclip) kann zusätzlich Aufschluss über die Schwere einer Lungen- oder Atemwegserkrankung geben. 

Jeder Mensch der raucht oder eine Allergie hat, sollte einmal zum Lungenfacharzt gehen