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Atemnot - in Ruhe und nach Anstrengung, HustenStechen im Brustkorb - nicht wenige Menschen leiden unter diesen Symptomen. Die Frage, die sich häufig stellt: soll ich damit zum praktischen Arzt oder gleich zum Lungenfacharzt? Ab wann ist der Besuch beim Facharzt anzuraten?

Aber auch einfache Kontrollen bei Nikotinkonsum oder bekannten Allergien macht Sinn.



Wenn der Husten länger anhält, sollte man den Lungenfacharzt aufsuchen.
Länger anhaltender Husten, eventuell kombiniert mit Schmerzen im Brustkorb ist Ausdruck verschiedener Erkrankungen, die man ausschliessen sollte. So können hinter Brustkorbschmerzen eine Rippenfellentzündung, Herzerkrankungen, eine Embolie oder Wirbelsäulenprobleme stecken.

Auswurf ist für die meisten Menschen ein Alarmsignal. Glasklarer Auswurf ist meistens harmlos. Einer genaueren Untersuchung jedenfalls bedarf gelber, grünlicher oder blutiger Auswurf.

Immer ein Fall für den Lungenfacharzt ist Atemnot. Nur dieser kann feststellen, ob Bronchitis, Asthma COPD oder Emphysem (Lungenüberblähung) die Ursache ist.

Grundsätzlich gibt es 4 Arten von Lungenerkrankungen, für die der Facharzt zuständig ist:
  1. Entzündungen (Rippenfellentzündung, Lungenentzündung, Bronchitis, Infektionen wie Tbc,..)
  2. Erkrankungen der Bronchien (z.B. Asthma, COPD)
  3. Bösartige Tumore oder Metastasen in der Lunge
  4. Seltene Lungenerkrankungen, die weder infektiös sind noch bösartigen Charakter haben

Der Lungenfacharzt hat zahlreiche Untersuchungsmöglichkeiten.

So z.B. das Röntgen vor Ort, mit dem er bestimmte Erkrankungen sofort ausschliessen kann. Bei Atemnot gibt es eine Überprüfung der Lungenfunktion (Spirometrie) Aufschluss darüber, ob eine Verengung der Bronchien durch Asthma oder COPD die Ursache ist.
Auch Allergietests gehören zum Alltag des Lungenexperten, da ja viele Atemwegserkrankungen allergisch bedingt sind.                                 Ebenso können spezielle Blutwerte die auf Entzündungen (CRP), Thrombosen (DDimer) und COPD (Alpha 1 Antitrypsin) vor Ort und sofort erhoben werden.
Schliesslich ist es dem Facharzt möglich, mit einer Sauerstoffmessung des Blutes den Schweregrad einer Erkrankung zu bestimmen.

Basierend auf diesen Untersuchungen wird dann eine entsprechende Behandlung eingeleitet. Die weiterführende Therapie kann in der Folge der praktische Arzt bzw. bei Kindern der Kinderfacharzt durchführen. Allerdings sollte bei Asthma und COPD der Lungenfacharzt in regelmässigen Abständen zur Kontrollvisite bzw. einer eventuellen Anpassung der Therapie aufgesucht werden. Im Falle bösartiger Lungenerkrankungen arbeiten üblicherweise Lungenfacharzt, Chirurg bzw. Strahlentherapeut zusammen.

Auch die Beratung zur Einleitung eines Kur - oder Heilverfahrens und die optimale Auswahl eines Urlaubsortes fällt in die Beratungskompetenz des Lungenfacharztes. Vor einer geplanten Operation in Voll- oder Teilnarkose ist eine lungenfachärztliche Untersuchung eine gute Ergänzung der internistischen Operationsfreigabe - die ermittelten Befunde von Lungenfunktion, Blutgasanalyse, Allergiebereitschaft sind für den Narkosearzt eine wichtige Information.

Kennen Sie Ihre Lungenfunktion und Sauerstoffsättigung?

Das sind die Messgrößen von größter Bedeutung für Lebensqualität und Lebenserwartung. Vom Cholesterin spricht jeder, EKG und Blutdruck werden gelegentlich kontrolliert, aber die Lunge als Sauerstoffversorger des Körpers wird bei Vorsorgeuntersuchungen meist ignoriert.
Wenden Sie sich an uns, an einen Lungenfacharzt in Ihrer Nähe, oder an Ihren Hausarzt um dies zu ändern.

Melden Sie sich gleich online zu einem Termin bei uns an!