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Lungenfachärzte : Tür 1 Erdgeschoss
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Pricktest und Blutabnahme

 

Viele Menschen leiden an Allergien. Häufige Zeichen dafür sind gerötete und tränende Augen, häufiges Niesen, Jucken und Ausschläge sowie Atembeschwerden. Manche Unverträglichkeiten und Allergien sind nur lästig, andere können schwerwiegende Folgen haben, in jedem Fall ist eine Bestimmung der Art und Schwere der Allergie sinnvoll. Dies geschieht bei Allergietests, wie dem Pricktest (ein Hauttest, bei dem kleine Ritzer auf der Haut möglichen Allergenen ausgesetzt werden) oder In-vitro-Testverfahren, wo in einer Blutprobe IgE-Antikörper (Gesamt-IgE und allergen-spezifisch RAST-Klassen) nachgewiesen werden.

 

 

 

Österreichischer Allergiebericht 2006 - Land der Allergiker

Was Allergien angeht, gibt es regional starke Unterschiede: so sind in Salzburg etwa doppelt so viele betroffen wie im Burgenland oder Kärnten. In Österreich leiden derzeit mehr als 20 % der Bevölkerung an einer Allergie: das sind gut 1,6 Millionen Menschen. Auffallend ist, dass Personen in höher qualifizierten Berufen öfter von Allergien betroffen sind als solche in weniger qualifizierten Positionen.
Das alles und mehr ist im ersten österreichischen Allergiebericht nachzulesen. Dieser wurde Mitte 2006 präsentiert. Insgesamt leiden Frauen häufiger an Allergien als Männer. Bei Kindern ist die Situation genau umgekehrt und es sind mehr Buben als Mädchen betroffen. Auch regional gibt es sehr starke Unterschiede: so niesen in den Bundesländern Salzburg und Oberösterreich etwa doppelt so viele Menschen wie im Burgenland oder in Kärnten. Eine Rolle spielt auch der unmittelbare Lebensraum: in Gemeinden mit weniger als 20.000 Einwohnern treten allergische Erkrankungen viel seltener auf als in grossen Städten.

Überdurchschnittlich viele junge Personen "niesen"
Der Höhepunkt bei allergischen Erkrankungen liegt im Kinder- und Jugendalter. Ein zweiter Gipfel folgt um das 60. Lebensjahr. Ebenso belegt der Allergiebericht, dass die Zahl der unter Heuschnupfen leidenden Menschen von 1986 bis 2003 um mehr als das Doppelte gestiegen ist. Die Zahl der Asthmatiker erhöhte sich in diesem Zeitraum sogar um das 3,5 fache. Heuschnupfen und Asthma sind eng miteinander verbunden. Rund 80 % der Asthmatiker leiden auch an Heuschnupfen. Umgekehrt haben Menschen mit Heuschnupfen das zehnfache Risiko, an Asthma zu erkranken als Menschen ohne Allergie.

Die Früherkennung von Heuschnupfen kann daher wesentlich dazu beitragen, die Entwicklung von Asthma zu verhindern, bzw. zu mildern.