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Rauchen tötet Von heute auf morgen aufhören - viele Raucher wünschen sich das. Eine wirkliche Chance besteht aber nur für diejenigen, die einen starken Willen haben. Die meisten Raucher versuchen, ihre Nikotinsucht mit diversen Hausmitteln zu bekämpfen oder hören zu einem selbst gewählten Zeitpunkt von heute auf morgen einfach auf. Ohne zusätzliche Unterstützung haben diese Methoden jedoch hohe Rückfallraten. Welche Hilfsmittel gibt es und für wen sind sie geeignet? Wie helfen Ihnen gerne! Besuchen Sie unsere Praxis und erfahren Sie selbst, dass es möglich ist, dem Rauch zu entsagen. Wir analysieren in individuellen Einzelgesprächen Ihr Suchtverhalten und kombinieren bei individuell abgestimmten Einzelterminen Gesprächstherapie, angewandte Psychologie, Akupunktur und medikamentöse Therapie. Bei entsprechender Mitarbeit des Entwöhnungswilligen ist ein dauerhafter Erfolg nach 3 bis 4 Sitzungen gewährleistet.

Viele Raucher haben mindestens einen missglückten Versuch hinter sich und nicht jede Methode ist für jeden geeignet. Hier die häufigsten Methoden zur Raucherentwöhnung:

  • Ersatzpräparate
    Über Nikotinpflaster oder Nikotinkaugummis wird dem rauchfreien Körper dosiert Nikotin zugeführt. Es soll ein dauerhaft niedriger und ausreichender Nikotinspiegel ohne Inhalation von Zigaretten und derer weiteren Schadstoffe (z.B. Teer) erzeugt werden. Dadurch machen Nikotinpräparate im Gegensatz zu Zigaretten nicht süchtig, da der sogenannte Nikotin-Kick ( schnelles Ansteigen der Nikotinkonzentration im Körper) durch die stetige, langsame Zufuhr nicht erreicht wird. Somit soll das Rauchverlangen unter Kontrolle gehalten werden. Ziel ist es , die besonders am Anfang heftig ausgeprägten Entzugssymptome zu mildern. Die Erfolgsquote liegt bei etwa 15%.
  • Akupunktur
    Die Anti-Sucht-Akupunktur geht gezielt gegen die körperlichen Symptome der Raucherentwöhnung wie Appetit- und Gewichtszunahme, Nervosität oder Schlafstörungen vor. Für diese Therapie wird hauptsächlich eine beruhigende Akupunktur gewählt, bevorzugt am Ohr. meist werden Dauernadeln eingesetzt, die bis zu einer Woche im Körper bleiben können. Dadurch werden die Entzugssymptome gelindert, der Körper wird vegetativ gestärkt und die Suchtintensität sinkt. Gleichzeitig kann die bei der Raucherentwöhnung gefürchtete Gewichtszunahme verhindert werden. Die Erfolgsquote liegt hier zwischen 50 und 80%.
  • Reenergeetics
    Beim Rauchen nistet sich das Nikotin anstelle der "Glückshormone" Endorphine in den Nervenzellen ein und übernimmt leider deren Aufgabe: beruhigen, entspannen und Schmerz lindern. Damit verliert das Gehirn die Fähigkeit, regelmässig selbst Endorphine zu produzieren. Zentraler Bestandteil bei dieser neuen Methode ist die sogenannte Photonen- Akupunktur: dem Körper werden an verschiedenen Stellen durch die Haut kleine Lichtimpulse im Infrarot Bereich zugeführt, die wiederum die Produktion der Endorphine ankurbeln. Die Erfolgsquote ist noch unbekannt.
  • Anti Raucher Pille
    Seit April 2007 ist das Medikament Champix auf dem Markt, das kein Nikotin enthält, sondern mit dem Inhaltsstoff Varencilin die Entzugserscheinungen mildern soll. Die Tablette gibt es in unterschiedlich hoher Dosierung und ist verschreibungspflichtig. Vor Einnahme des Präparates soll unbedingt ein Arzt konsultiert werden, der auch die Neigung zu eventuellen Nebenwirkungen beurteilt. Bei alleiniger Anwendung dieses Präparates liegt die Erfolgsquote bei ca. 30 %.
  • Carr-Methode
    Die Bücher und Kurse des ehemaligen Managers (und inzwischen selbst verstorbenen) Allan Carr stehen sehr hoch im Kurs, wenn es um Raucherentwöhnung geht. Als ehemaliger Raucher fühlt sich Carr gut in die Gedanken und Wünsche von Rauchern ein, baut so Zweifel ab und Kraft auf. Dazu verzichtet er auf den moralisch erhobenen Zeigefinger und regt zu mehr Selbsthilfe und Selbsterkenntnis an. Die Erfolgsquote liegt bei etwa 50%.
  • Hypnose
    Wer der Hypnose ohne Skepsis gegenübertritt, hat grosse Erfolgsaussichten auf eine rauchfreie Zukunft. Ob der Hypnositeur die Aversionsmethode anwendet und dem Unterbewusstsein den Ekel vor der Zigarette oder dem entstehenden Rauch einimpft oder ob man die Kraft des Patienten stärkt, ist individuell ausgerichtet. Erfolgsquoten bis zu 30% sind bei dieser Methode beschrieben.
  • Nichtraucherkurse
    In Einzel-oder Gruppengesprächen werden Schlüsselsituationen analysiert (wann rauche ich?) und Alternativen gesucht (was kann ich stattdessen tun?). Ziel ist es, diese Situationen zu kontrollieren, die Einstellung des Nikotinabhängigen zu ändern und möglichen Rückfällen vorzubeugen. Meist wird das Führen eines Raucher Tagebuches empfohlen. Solche Therapien dauern meist mehrere Sitzungen, haben dafür aber auch äusserst hohe Erfogsaussichten.

In unserer Praxis haben wir die besten Erfahrungen mit Einzeltherapien, die individuell auf die speziellen Bedürfnisse des Patienten ausgerichtet werden. Die Kombination verschiedener Methoden hat sich bewährt. Frau Medizinalrätin Dr. Elisabeth Zehetner führt persönlich diese Therapie - Terminvereinbarung notwendig!